Manipulierte Pflanzen: Ein Angriff auf das natürliche Leben Aufgrund des Vorgehens des US-Konzerns Monsanto, unter tatkräftiger Mithilfe des deutschen Projektleiters der Tochterfirma, Andreas Thierfelder, und der schamlosen Ausnutzung von Gesetzeslücken, hat man den Eindruck, daß, nachdem die umliegenden Länder bereits bearbeitet sind, nun auch in Deutschland gezielt das natürliche Leben vernichtet werden soll (Artikel vom 27. August). Bei solch einschneidenden Veränderungen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und deren Ausbreitung auch nicht verhindert werden kann (wie bedenkenlos zugegeben wird), genügen auch keine Unbedenklichkeitserklärungen von Leuten, denen es nur um den Profit geht. Jeder Eingriff in die Natur zieht auch eine Veränderung im Organismus der Lebewesen nach sich. Wahrscheinlich ist erst in einigen Jahrzehnten das Ausmaß dieser Entwicklung ersichtlich. Die Firma Monsanto macht aber erstmal ihr Geschäft in Europa. Ich frage mich, warum kompetente Wissenschaftler nicht auf die auf uns zukommende Gefahr reagieren. Warum reagiert nicht die Kirche, wo es doch um die Veränderung - gleich Zerstörung von Gottes eigener Schöpfung geht? Die Inkompetenz der Politiker und der Minister der EU in diesen Dingen ist bekannt und verständlich. Günter Lasch, Frankenstraße 172, 97078 Würzburg Main-Post Nr.205, Samstag 6.September 1997